Flottes SUV: Opel Grandland X zeigt Hyundai Tucson die Rücklichter

Die „auto motor und sport“ (Ausgabe 24/2019) lässt die beiden SUVs Opel Grandland X und Hyundai Tucson gegeneinander antreten. Ergebnis: Der Grandland X eilt dem Wettbewerber davon und fährt als Erster durchs Ziel – und zwar nicht nur in Sachen Beschleunigung.

 

Getestet werden Opel Grandland X und Hyundai Tucson jeweils mit Spitzendiesel und Achtstufen-Automatik. Mit dieser Motor-Getriebe-Kombination kann der 130 kW (177 PS) starke Grandland X voll überzeugen (Kraftstoffverbrauch gemäß NEFZ1: innerorts 5,3 l/100 km, außerorts 4,6-4,5 l/100 km, kombiniert 4,9-4,8 l/100 km, 128-126 g/km CO2; Kraftstoffverbrauch gemäß WLTP2: kombiniert 6,6-6,1 l/100 km, 173-160 g/km CO2). „0,7 Sekunden nimmt der Opel dem Hyundai beim Durchbeschleunigen von 80 bis 120 km/h ab. Im Alltag führt das dazu, dass der Tucson-Fahrer kräftig Gas geben muss, um dem Grandland X zu folgen“, hält „ams“-Autor Heinrich Lingner fest. Gleiches gilt beim Beschleunigen aus dem Stand auf Tempo 100: Hier ist der Grandland X über eine Sekunde schneller, außerdem schafft er bis zu 10 km/h mehr Geschwindigkeit – „das ist deutlich“, lautet die „ams“-Meinung. Und das alles bei einem im Vergleich zum Wettbewerber deutlich niedrigeren Verbrauch. „Im Testmittel verklappt er [Hyundai Tucson] fast einen Liter mehr Dieseltreibstoff als der deutsche Rivale.“ Damit ist der Grandland X sparsamer und stellt zusammen mit seinem günstigeren Preis die wesentlich wirtschaftlichere Alternative dar.

 

Doch nicht nur in finanzieller Hinsicht lohnt sich das sportlich-elegante Opel SUV. Der Grandland X ist laut „ams“ das praktischere Auto: „In Sachen Variabilität hat der Opel ebenfalls etwas mehr zu bieten. Der Kofferraumboden ist in zwei Stufen verstellbar, die Rücksitzlehnen lassen sich vom Kofferraum aus entriegeln und umklappen, und in der Innovation-Ausstattung ist eine elektrisch betätigte Heckklappe serienmäßig an Bord.“ Vorne kann es sich der Fahrer auf „strafferen, besser konturierten“ ergonomischen Aktiv-Sitzen bequem machen, während der Grandland X hinten – ganz der Praktiker – „ein größeres maximales Ladevolumen“ aufweist.

 

Bei all dem bietet das Opel SUV dazu noch komfortbetonten Fahrspaß: „Der Grandland turnt etwas lebendiger durch Kurven, was zum Teil auch an seiner gefühlsechteren und direkteren Lenkung liegt.“ Zugleich stellen die Tester fest, dass „der Opel einen Hauch besser federt und größere Unebenheiten gelassener absorbiert.“

 

Aufgrund der vielfältigen Vorteile zeigt der Opel Grandland X dem Hyundai Tucson klar die Rücklichter. Oder wie die „ams“ bilanziert: „Mit dem sparsamen Antrieb, den guten Fahreigenschaften, dem praktischen, gut nutzbaren Innenraum und dem günstigen Preis gewinnt der Grandland X diesen Test.“

 

1 Die angegebenen Verbrauchs- und CO2-Emissionswerte wurden nach dem vorgeschriebenen WLTP-Messverfahren (Worldwide harmonized Light vehicles Test Procedure) ermittelt und in NEFZ-Werte umgerechnet, um die Vergleichbarkeit mit anderen Fahrzeugen gemäß VO (EG) Nr. 715/2007, VO (EU) Nr. 2017/1153 und VO (EU) Nr. 2017/1151 zu gewährleisten.

2 Die hier angegebenen Verbrauchs- und CO2-Emissionswerte wurden nach dem – seit 1. September 2018 vorgeschriebenen – WLTP-Messverfahren (Worldwide harmonized Light vehicles Test Procedure) gemäß VO (EG) Nr. 715/2007 und VO (EU) Nr. 2017/1151 ermittelt. Diese Werte werden zusätzlich zu den davor genannten offiziellen Verbrauchs- und CO2-Emissionswerten (nach NEFZ) angegeben und sind nicht mit diesen zu verwechseln. Wegen der realistischeren Prüfbedingungen sind die nach dem WLTP gemessenen Verbrauchs- und CO2-Emissionswerte in vielen Fällen höher als die nach dem NEFZ gemessenen.

 

Weitere Informationen können dem ‚Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen‘ entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei Deutsche Automobil Treuhand GmbH (DAT) unentgeltlich erhältlich ist.