Astra lässt Einser-BMW alt aussehen

27.06.2016

„Der Astra verkörpert alte Tugenden der Marke: Platz, Dynamik und Preise mit Augenmaß“. So gelingt es dem amtierenden „Auto des Jahres“, dem „Meister des Fahrvergnügens“ beim großen Kompaktklasse-Duell in der 70-Jahre-Jubiläumsausgabe von „auto motor und sport“ (ams 14/2016) die Schau zu stehlen.

 

Der 118 kW (160 PS) starke Astra 1.6 BiTurbo CDTI* INNOVATION zeigt im Vergleich mit dem BMW 118d M Sport (110 kW/150 PS), dass Vorderradantrieb mit Quermotor „handfeste Vorteile gegenüber dem Einser-Layout hat“. De facto bietet der Astra, der „innen fast größer erscheint als außen“ bequeme „730 Millimeter Normsitzraum“. Beim BMW sind es zwischen Rücksitz- und Vordersitzlehne „sparsame 655 Millimeter – ein Klassenunterschied.“ Gleichzeitig hat sich der Bestseller mit dem Blitz auch in Sachen Fahrverhalten „zum ernsten Mitspieler um Top-Plätze entwickelt“ und ist „wie der Einser schlicht zu schade, um ihn in der zweiten Reihe zu erleben.“

 

* Dieselverbrauch Opel Astra 1.6 BiTurbo CDTI mit 118 kW (160 PS), Start/Stop und rollwiderstandsarmen Reifen kombiniert 4,1 l/100 km; CO2-Emissionen kombiniert 108 g/km, Effizienzklasse A (gemäß VO (EG) Nr. 715/2007).

 

Abgesehen davon wurde der neue Astra, bei dem „Opel sich mächtig ins Zeug gelegt“ hat, „in manchen Punkten zum Maßstab seiner Klasse entwickelt – Stichwort Matrix-LED-Licht mit blendfreiem Dauerfernlicht oder WLAN“. Und auch „bei den Sicherheitsassistenten lässt der Opel den BMW alt aussehen, denn eine Totwinkelüberwachung zum Beispiel gibt’s für den nicht.“

 

Beim Thema Antrieb „zeigt Opel ebenso Sinn für Technik: Zwei Turbolader in Registeranordnung, die sich die Arbeit bei niedrigen und höheren Drehzahlen aufteilen, pushen den 1,6-Liter-CDTI“. Im Ergebnis startet der Rüsselsheimer „mit einer Art zweitem Wind so spritzig durch, dass er den Einser locker ausbeschleunigt“. Dabei gilt: „Erwähnenswert gut hat Opel die Antriebseinflüsse eliminiert“. Darüber hinaus ist der Astra mit 6,1 zu 6,5 Litern Testverbrauch sparsamer als sein renommierter Konkurrent.

 

Fazit von ams-Tester Michael Harnischfeger: „Der geräumige Opel entscheidet den Test für sich, weil er der bessere Allrounder ist. Der neue Biturbo-Top-Diesel kann ebenso gefallen wie die faire Preisgestaltung.“

 

Weitere Informationen können dem ‚Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen‘ entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der Deutschen Automobil Treuhand GmbH (DAT) unentgeltlich erhältlich ist.