Die Firmengeschichte der Adam Opel AG gleicht einem spannenden Roman, den man nicht besser erfinden könnte. Unternehmerischer Mut, große Erfolge und auch politische Rückschläge begleiteten das Unternehmen von der Frühzeit der Industrialisierung in Deutschland bis heute.
1837 geboren, ging Adam Opel nach einer Lehre in der väterlichen Schlosserei als Zwanzigjähriger auf Wanderfahrt. Diese führte ihn 1858 nach Paris, wo drei Jahre zuvor die Weltausstellung stattgefunden hatte. Die Stadt, eine Hochburg des industriellen Aufbruchs, faszinierte Adam Opel. Er sammelte Erfahrungen in der Nähmaschinenbranche bei verschiedenen Herstellern in Frankreich; dieses Wissen brachte er 1862 nach Deutschland zurück und produzierte im selben Jahr seine erste Nähmaschine.
Bereits im Frühjahr 1863 zog er mit seiner Werkstatt in einen ehemaligen Kuhstall in Rüsselsheim. Noch im selben Jahr stellt Adam Opel seinen ersten Mitarbeiter ein und wirbt mit einer Anzeige im Groß-Gerauer Kreisblatt für seine Produkte. Zwei Jahre später hat die Firma ihren ersten Auszubildenden.
Schnell stiegen die Produktionszahlen, und wirtschaftlicher Erfolg stellte sich ein - auch weil Adam Opel individuellen Kundenwünschen entgegenkam und Spezialnähmaschinen für Sonderanforderungen konzipierte.
Schon 1868 - die Werkstatt war viel zu eng geworden - zog Adam Opel mit seinen Mitarbeitern in eine neue Fabrikanlage in Rüsselsheim. Zu dem beruflichen Glück kam auch das private: Ebenfalls 1868 heiratete er die Fabrikantentochter Sophie Marie Scheller.
Rasch stieg Adam Opel zum größten Nähmaschinenproduzenten in Deutschland auf und exportierte nach ganz Europa.
Als modern denkender Unternehmer übernahm er soziale Verantwortung für seine Mitarbeiter und gründete unter anderem bereits 1872 eine eigene Fabrikkrankenkasse.
Die Industrialisierung bot der Familie Opel bald weitere Geschäftsmöglichkeiten. Die Söhne von Adam Opel waren es, die den Vater für ein neues Produkt begeisterten: das Fahrrad. Adam Opel soll bei seiner ersten Begegnung mit dem "Velociped" 1884 in den Graben gefahren sein. Doch die Hartnäckigkeit der Söhne und kühler Geschäftssinn führten dazu, dass 1886 das erste Opel Hochrad die Fabrik verließ.
Aber nicht nur die Rad-Produktion war ein Erfolg: Die Söhne wurden von der zeitgenössischen Begeisterung für Radrennen infiziert und nahmen an zahlreichen Rennen teil. Allein Fritz gewann über 180 erste Preise – natürlich auf einem Opel Rad. Damit avancierten "die Jungs" zum besten Werbeträger für Opel Fahrräder: Nach jedem Rennsieg stiegen die Auftragszahlen. Obwohl zu dieser Zeit jährlich etwa 20.000 Nähmaschinen produziert wurden, überholten die Fahrradumsätze gegen Ende des 19. Jahrhunderts das Nähmaschinengeschäft. Opel wurde durch Modell- und Systemvielfalt zum führenden deutschen Fahrradhersteller und in den folgenden Jahrzehnten zum weltweit größten Produzenten.
Am 8. September 1895 starb Adam Opel. Seine Frau Sophie Marie erbte den Hauptteil des Unternehmens. Zusammen mit den Söhnen Carl und Wilhelm übernahm sie die Geschäfte und die Verantwortung für über 1.000 Mitarbeiter - Opel hatte sich zum größten Arbeitgeber der Region entwickelt. Doch eine substanzielle Industrie- und Fahrrad-Krise zwang die Familie zum Umdenken. Um Entlassungen zu verhindern und das Unternehmen gesund zu erhalten, wandte man sich einem neuen Produkt zu: dem Automobil.
Der "Opel Patent-Motorwagen System Lutzmann" das - erste Automobil von Opel - leistete 3 kW (3,5 PS) und fuhr 20 km/h schnell. Noch vor der Jahrhundertwende wurden die ersten elf Fahrzeuge ausgeliefert. Die technische Konstruktion zeigt, dass das Unternehmen schon zu diesem Zeitpunkt auf ganzheitliche, qualitativ hochwertige Lösungen setzte.
Am 31. März 1901 fand am Königstuhl bei Heidelberg das erste Bergrennen statt. Heinrich von Opel gewann auf einem Opel System Lutzmann in sagenhaften 23 Minuten.
Die ersten Darracq-Fahrgestelle werden in Rüsselsheim mit Opel-Karosserien versehen, die Fahrzeuge unter dem Markennamen Opel-Darracq angeboten.
Im Herbst entsteht die erste Opel-Eigenkonstruktion, das Modell 10/12 PS mit neuentwickeltem Zweizylindermotor.
Opel baut seinen ersten Vierzylindermotor mit 20/24 PS.
Am Rande des Tiergartens in Berlin wird eine neue Opel Darracq Ausstellungs- und Servicehalle eröffnet.
Das 1.000 Automobil verlässt die Fabrik und Opel gründet die erste Zweigniederlassung in Berlin.
Der Opel Test- und Werksrennfahrer Carl Jörns gewinnt beim Kaiserpreisrennen im Taunus auf einem 60 PS starken Spezialwagen den Kaiserpreis für den besten deutschen Wagen. Opel wird daraufhin Hoflieferant.
Opel entwickelt ein Fahrzeug speziell für den Mittelstand. Der "Opel 4/8 PS", wie der "Doktorwagen" offiziell hieß, war kleiner und wendiger als herkömmliche Fahrzeuge. Deshalb konnte man mit dem Zweisitzer in den engen
Gassen viel einfacher rangieren. Ärzte, Tierärzte oder Rechtsanwälte konnten so leichter zu ihren Klienten kommen - und das ganz ohne einen Chauffeur.
In der Produktion wird das Baukastensystem eingeführt: Vorgefertigte Karosserien können mit unterschiedlichen Fahrgestellen und Motoren kombiniert werden.
Der Marktanteil von Opel in Deutschland wächst auf 12,3 Prozent.
Mit dem 6/16 PS-Modell setzt Opel erfolgreich auf die neue "Torpedo"-Karosserie. Darüber hinaus besetzt Opel mit seinen technologischen Entwicklungen neue Marktlücken: Es entsteht der erste Flugmotor, der einen Euler-Doppeldecker antreibt. Zur selben Zeit konstruieren und bieten die Rüsselsheimer schwere Motorpflüge für landwirtschaftliche Großbetriebe an.
Doch dann vernichtet ein Großbrand weite Teile der Fabrik.
Die Nähmaschinenproduktion wird daraufhin mit der Fertigstellung der ein millionsten Nähmaschine eingestellt.
1911 gründet Opel die erste Unterstützungskasse, die "Adam Opel Stiftung", für die Altersversorgung der Belegschaft.
Der Großbrand von 1911 führt zur Entwicklung der ersten motorisierten Feuerlöschpumpe für die Werksfeuerwehr in Rüsselsheim. Später wird dieses erste Feuerwehrfahrzeug erfolgreich an Städte und Gemeinden vermarktet.
Für die Grand Prix-Saison entstehen Rennwagen mit bahnbrechender Motorentechnik: Die Vierzylinder-Aggregate mit 4 und 4,5 Liter Hubraum verfügen über eine Vierventil-Technik mit obenliegender Nockenwelle, die eine Königswelle antreibt.
Sophie Opel stirbt im Alter von 73 Jahren.
Vor Ausbruch des 1. Weltkrieges entsteht das hubraumstärkste Fahrzeug, das jemals in Rüsselsheim gebaut wurde. Dieser Renn- und Rekordwagen verfügt über einen Hubraum von 12,3 Litern und zählt zu einem der ersten Motoren, die mit der 4-Ventil-Technik ausgestattet sind. Mit seinen 4 Zylindern verfügt er über insgesamt 16-Ventile.
1914 avanciert Opel zum größten deutschen Fahrzeughersteller. Mit dem erfolgreichen 5/14 PS-Modell, das den Beinamen „Puppchen“ trägt, startet eine neue Serienproduktion.
In den Kriegsjahren 1914 bis 1918 wird für die Armee der Dreitonner-Regellastwagen gebaut.
Opel stellt den ersten Sechszylindermotor mit 4,7 Liter Hubraum in dem 18/50 PS-Modell vor.
Die Opel Renn- und Versuchsbahn südlich von Rüsselsheim wird fertiggestellt. Sie war eine der ersten permanenten Rennstrecken Deutschlands, die noch vor der Berliner AVUS und dem Nürburgring ihren Betrieb aufnahm.
Opel gründet den ersten Betriebsrat.
Fritz von Opel gewinnt das erste Rennen auf der gerade eingeweihten Berliner „Avus“-Bahn.
Die Opel Partner führen einen revolutionären neuen Service ein: standardisierte Wartungsarbeiten zu Festpreisen.
Durch die revolutionären Produktionsverfahren und aufgrund der starken Nachfrage sinkt der "Laubfrosch"-Preis von ursprünglich 4.500 Mark auf 2.980 Mark, später sogar auf 1.990 Mark. Opel eröffnet damit erneut einer breiteren Bevölkerungsschicht die Möglichkeit, ein Automobil zu erwerben.
Ebenfalls spektakulär: Das Rüsselsheimer Rennteam erringt im Motorsport insgesamt 75 Klassensiege.
Mit steigenden Verkaufszahlen an Pkw und Lkw und einem Marktanteil von 37,5 Prozent war Opel 1928 größter deutscher Automobilhersteller. In dieser Position konzipierte und fertigte Opel ein exklusives Fahrzeug für die Oberklasse: den ersten Opel Achtzylinder. Der Luxuswagen Regent wog über zwei Tonnen, insgesamt wurden 25 Exemplare gebaut.
Mit der Einführung der avantgardistischen „Motoclub“ erreicht die Motorradentwicklung ihren Höhepunkt. Wichtigste Neuerungen waren der Pressstahlrahmen, Kuppeltank und Luftkissensattel.
Das Programm mit den raketenangetriebenen Fahrzeugen, kurz RAK genannt, startet mit RAK 1, der auf der Opel-Bahn in acht Sekunden auf 100 km/h beschleunigt. Einen Monat später erreicht Fritz von Opel auf der Berliner „Avus“ mit dem RAK 2 eine Höchstgeschwindigkeit von 238 km/h und wird zum Volksheld. Auf einer abgesperrten Bahnstrecke bei Burgwedel stellt der Raketenschlitten RAK 3 einen neuen Schienenweltrekord von 254 km/h auf.
General Motors übernimmt die Aktienmehrheit (80 Prozent) an der Adam Opel AG für einen Kaufpreis von knapp 26 Millionen Dollar. Als erster deutscher Hersteller gründet Opel eine Versicherungsgesellschaft und und bietet mit der "Opel Bank" Finanzierungen und Ratenzahlung beim Autokauf an.
Im selben Jahr macht Fritz von Opel den weltweit ersten bemannten Raketenflug mit seinem Raketenflugzeug auf dem ehemaligen Frankfurter Flugplatz, dem Rebstockgelände.
Die erste Serie Lastwagen mit dem Opel Blitz wird am Markt eingeführt.
In Rüsselsheim kommt der erste erschwingliche "Volkswagen" mit einer 1,2 Liter Maschine auf den Markt. Mit diesem Fahrzeug werden bei Opel zwischen 1931 und 1935 erstmals in Deutschland über 100.000 Fahrzeuge eines Modells gebaut.
General Motors übernimmt die restlichen 20 Prozent der Opel-Aktien. Im selben Jahr richtet Opel als erster Automobilhersteller eine Schule für den Kundendienst ein.
Opel präsentiert den Olympia, das erste deutsche Großserienfahrzeug mit selbsttragender Ganzstahlkarosserie. Vorteile: geringes Gewicht, höhere passive Sicherheit, verbesserte Aerodynamik.
Parallel dazu wird zum ersten Mal das neu von Opel entwickelte und patentierte Produktionsverfahren, die so genannte "Hochzeit", angewendet.
Ebenfalls 1935 wird das Lastwagen-Werk in Brandenburg offiziell eröffnet. Bereits im November 1934 ist die Produktion dort gestartet und erreicht eine Jahreskapazität von 25.000 Blitz-Modellen.
Insgesamt erzielt Opel als erster deutscher Hersteller eine Jahresproduktion von 100.000 Fahrzeugen.
Mit dem P4 bringt Opel einen konkurrenzlos preiswerten Kompaktwagen auf den Markt.
Der erste Opel Kadett, ebenfalls mit selbsttragender Sicherheitskarosserie ausgestattet, verlässt die Rüsselsheimer Werkshallen.
Parallel dazu wird der elegante und leistungsfähige Opel Super 6 vorgestellt.
Mit einer Jahresproduktion von 120.293 Fahrzeugen ist Opel der größte Automobilhersteller und Exporteur Europas.
Opel begeht sein 75jähriges Firmenjubiläum und konzentriert sich nun auf die Automobilproduktion. Dazu wird die Fahrradproduktion, nach 2,6 Millionen gebauten Exemplaren, an NSU verkauft.
Ebenfalls 1937 kommt das neue Flaggschiff, der Opel Admiral, mit einem 3,6 l Sechszylinder-Motor auf den Markt.
Die Produktion von Kühlaggregaten für Frigidaire Haushaltskühlschränke wird in Rüsselsheim aufgenommen.
Eine neue Generation des Olympia kommt auf den Markt und der erste Opel Kapitän wird der Öffentlichkeit vorgestellt.
Opel ist vier Jahre in Folge mit einer Mitarbeiterzahl von 25.374 der größte Automobilhersteller in Europa.
Der einmillionste Opel, ein Kapitän, lief 1940 vom Band, knapp vor dem Ende der Pkw-Produktion auf Weisung des NS-Regimes.
In den folgenden Kriegsjahren entstanden in den Werkshallen zahlreiche Blitz-Lkw-Modelle, Ersatzteile und Komponenten für die deutsche Rüstungsindustrie, unter anderem Fahrwerke, Triebwerksteile und kugelsichere Tanks für Flugzeuge.
Durch alliierte Bombenangriffe wird das Werk Rüsselsheim zu 50 Prozent, die Fabrik in Brandenburg nahezu völlig zerstört.
Die gesamten Kadett-Produktionsanlagen werden demontiert und gehen als Reparationsleistung an die Sowjetunion.
Bau des ersten Nachkriegs-Opel, ein Opel Blitz 1,5 Tonnen. Die Produktion von Haushaltskühlschränken unter der Markenbezeichnung "Frigidaire" wird im Rüsselsheimer Werk aufgenommen.
Wiederaufnahme der Pkw-Produktion mit dem Modell Olympia.
Der Kapitän, der in Rüsselsheim produziert wird, feiert sein Comeback.
Der Wiederaufbau des Rüsselsheimer Werkes ist abgeschlossen.
Im Werk Rüsselsheim verfügt Opel als erster deutscher Hersteller über ein Prüffeld auf dem Werksgelände.
Zudem wird die dritte Nachkriegsgeneration des Opel Olympia auf Rüsselsheimer Montagebändern gefertigt.
Der Olympia Rekord, der erste Opel mit Pontonkarosserie und dem legendären Haifischmaul, wird auf der Internationalen Automobilausstellung in Frankfurt vorgestellt. Zudem kommt der erste Opel Caravan auf den Markt. Die Jahresproduktion liegt wieder bei über 100.000 Fahrzeugen.
Im selben Jahr wird der Opel Kapitän mit einem vollkommen neuen Blechkleid und neuer Technik vorgestellt.
Eine neue Generation des Opel Kapitän kam im Juli 1955 auf den Markt. Das Fahrzeugdesign gewann an Bedeutung, Chrom und dezente Heckflossen wurden Mode. Opel baute bereits 1956 das zweimillionste Automobil, einen pastellfarbenen und vergoldeten Opel Kapitän.
Auf der Frankfurter Internationalen Automobilausstellung präsentiert Opel den neuen Olympia Rekord 1, der innerhalb von drei Jahren rund 850.000 Mal verkauft wird.
1958 ist die Einführung einer weiteren Generation des Kapitän (P1). Wegen seiner speziell geformten Rückleuchten wird er auch Schlüsselloch-Kapitän genannt.
Nach 22 Jahren wird die Produktion von Frigidaire-Haushaltskühlschränken eingestellt.
Ebenfalls 1959 kommt der Opel Kapitän mit einem 2,6 Liter Motor auf den Markt und wird in den Folgejahren das erfolgreichste Oberklassenmodell, das Opel bis dahin gebaut hat.
Bereits am Beginn dieses Jahrzehnts setzte Opel Zeichen: Die neue Opel Rekord P2 Limousine war eher sachlich-elegant und der Kofferraum wurde erheblich größer.
Vom Opel Kapitän werden rund 755.000 Exemplare gebaut.
Mit der Einführung des sportlichen Rekord Coupé ist die Modellreihe komplett.
Opel feiert sein 100jähriges Firmenjubiläum.
Der Bestseller: In dem völlig neuen Werk, 1962 in Bochum eröffnet, wurde zunächst der neue Opel Kadett gebaut. Im Ruhrgebiet gab es ausreichend Platz und durch die Zechenkrise auch genügend Facharbeiter. Der Slogan "Ein neues Auto aus einem neuen Werk" demonstrierte das Selbstbewusstsein von Opel. 1966 verließ bereits der einmillionste Opel Kadett die Werkshallen.
Markteinführung des Opel Rekord A.
Opel stellte 1964 die "Großen Drei" vor: Kapitän, Admiral und Diplomat V8, die repräsentativen Flaggschiffe der Modellpalette, die genau den Zeitgeist und den Geschmack der Kunden trafen.
Der neue Kadett B löst seinen Vorgänger ab und wird mit 2,6 Millionen Exemplaren das erfolgreichste Opel-Modell, das bis 1973 gebaut wird.
Zudem kommt der Rekord B mit einer neuen Motoren-Generation auf den Markt und mit dem Diplomat V8 feiert das schnellste deutsche Serien-Coupé sein Debut.
Produktionsjubiläum in Bochum: der einmillionste Kadett verlässt die Werkshallen.
Opel eröffnet ein neues Testzentrum im hessischen Dudenhofen und ein Komponentenwerk in Kaiserslautern.
Der Rekord C geht in Serie und der legendäre Rallye Kadett kommt auf den Markt.
Mit dem sportlichen Commodore A führt Opel eine neue Baureihe ein, die nur mit Sechszylindern lieferbar war. Gleichzeitig kommt eine Modelllvariante des Kadett (B) LS auf den Markt.
Präsentation des Opel GT. Der Werbeslogan "Nur Fliegen ist schöner" entwickelt sich zum geflügelten Wort.
Opel stellt die zweite Generation der „Großen Drei“ Kapitän, Admiral und Diplomat vor.
Das neue Jahrzehnt hatte mit zwei Paukenschlägen begonnen: Der Ascona und sein sportlicher Bruder Manta traten neben Kadett und Rekord. Der Ascona präsentierte sich als überaus zuverlässiges und funktionales Auto zu einem fairen Preis, das schnell seine Fans fand.
Im Werk Rüsselsheim läuft der zehnmillionste Opel vom Band. Der Rekord (D) rollt von den Rüsselsheimer Bändern.
Mit einem Marktanteil von 20,4 Prozent ist Opel der größte deutsche Automobilhersteller.
Fünf Jahre nach der Einführung kommt der Commodore (B) auf den Markt.
Ein modifizierter Opel GT mit dem neuen Opel Dieselmotor erzielte bei Rekordfahrten auf dem Testgelände Dudenhofen zwei Welt- und 18 internationale Rekorde.
Der Kadett C kommt auf den Markt, von dem rund 1,7 Millionen Exemplare gebaut werden.
Bei allen Opel-Modellen werden serienmäßig Sicherheitsgurte eingebaut.
Walter Röhrl und sein Beifahrer Jochen Berger werden auf einem Ascona A Rallye-Europameister.
Die Produktion der B-Modelle Ascona und Manta beginnt.
Der Rekord E löst den Rekord D ab.
Mit dem luxuriösen Viertürer Senator und dem rassigen Schrägheck-Coupé Monza kommen zwei neue Stars der automobilen Oberklasse auf den Markt. Spitzentriebwerk für beide Modelle ist ein neuer Dreiliter-Sechszylinder-Motor mit 180 PS.
In Bochum beginnt die Produktion des Opel Kadett D, des ersten Opel-Modells mit Frontantrieb. Mit über zwei Millionen Exemplaren wird er bis 1984 zum Bestseller.
Mit der Studie "Tech 1" demonstriert Opel seine Vorreiterrolle auf dem Gebiet der Aerodynamik; der cW-Wert liegt mit 0,235 auf Weltrekordniveau.
Opel verwendet als erster Automobilhersteller besonders umweltverträgliche Lacke auf Wasserbasis.
Zudem kommen der Ascona C und der sportliche Manta B 400 auf den Markt.
Der im neuen Werk im spanischen Zaragoza produzierte Kleinwagen Opel Corsa wurde schnell zum meistverkauften Fahrzeug in seinem Segment. In Deutschland entwickelt, bewährte sich der Opel Corsa als Autokonzept für den paneuropäischen Markt. Die vollautomatisierte Fertigung erfolgte in Spanien, die Motoren kamen aus Wien-Aspern.
Walter Röhrl gewinnt mit seinem Beifahrer Christian Geistdörfer auf dem Ascona 400 gegen die starke Allrad-Konkurrenz die Rallye Monte Carlo und die Rallye-Weltmeisterschaft.
Der 20millionste Opel, ein Senator, verlässt die Rüsselsheimer Produktionsanlagen.
Der neue Kadett E wird vorgestellt. Seine GSi-Version ist mit einem cW-Wert von 0,30 das weltweit aerodynamischste Fahrzeug seiner Klasse. Im selben Jahr wird der Opel Kadett von einer internationalen Jury zum Auto des Jahres gewählt.
Die 1980er Jahre wurden für Opel ein Jahrzehnt der Innovationen: 1985 war Opel der erste Hersteller mit einer kompletten Katalysator-Modellreihe.
1986 feierte der Opel Omega Premiere. Mit dem besten cW-Wert seiner Klasse von 0.28 fuhr das Automobil weltweit an die Spitze.
Der Omega wird zum Auto des Jahres gewählt.
Opel feiert das 125jährige Bestehen des Unternehmens.
Zudem wird der Senator B der Öffentlichkeit vorgestellt.
Das neue Mittelklassemodell Opel Vectra wird eingeführt und ist auf Anhieb ein Bestseller. Zwei Karosserievarianten stehen zur Auswahl und bestechen durch ihr dynamisches Design und hohen Fahrkomfort verbunden mit technisch innovativen Lösungen im Bereich Motoren und Fahrwerk. Auf Wunsch auch mit Allradantrieb.
Opel rüstet als erster europäischer Hersteller alle seine Modelle serienmäßig mit Drei-Weg-Katalysator aus.
Im selben Jahr feiert der neue cW-Weltmeisters Opel Calibra (cW 0.26) Premiere.
Zudem fährt der 25millionste Opel in Rüsselsheim vom Band.
Und an den Standorten Rüsselsheim, Bochum und Kaiserslautern werden zum ersten Mal herausragende akademische Leistungen im Rahmen des Ingenieurswesens mit dem Adam Opel Preise geehrt.
Als erster Automobilproduzent verwirklicht Opel einen Recycling-Kreislauf für Kunststoffe. Denn schon bei der Konstruktion eines neuen Automobils legen die Opel-Ingenieure großen Wert auf umweltverträgliche Technologien. Dazu gehört auch das systematische Ausschalten von Asbest und Cadmium, nachhaltige Reduzierung von Lacklösungsmitteln und Fluorchlorkohlenwasserstoff (FCKW).
Der Kadett-Nachfolger Astra wir vorgestellt. Er erhält das Opel-Safety-System mit Seitenaufprallschutz, Stützrampen in den Sitzen und Gurtstraffern.
Mit dem Modell Frontera präsentiert Opel zum ersten Mal ein geländegängiges Freizeitfahrzeug, das bereits im ersten Jahr Marktführer in Europa wird.
Das modernste Automobilwerk der Welt öffnet in Eisenach seine Pforten. Die Herstellung basiert nun auf den innovativen Prinzipien der schlanken Produktion.
Der Geländewagen Opel Monterey und das leichte Nutzfahrzeug Campo Sports Cap kommen auf den Markt.
Die zweite Corsa Generation geht an den Start. Mit seinem sympathischen Design mausert er sich schnell zum europäischen Spitzenreiter in seiner Klasse und hält diese Position über viele Jahre.
Das sportlichen Coupé Opel Tigra feiert Premiere. Außerdem startet die zweite Omega-Generation.
Als erstes deutsches Automobilunternehmen stattet Opel alle Personenfahrzeuge mit Full Size Airbags für Fahrer und Beifahrer aus.
Im neuen Vectra realisiert Opel als erster Großserienhersteller weltweit das Pedal Release System, das bei einem schweren Frontalaufprall die Pedale aus den Lagern freigibt und den Hybrid-Airbag.
Als erster Automobilhersteller hat Opel die Vorteile der Vierventiltechnik mit Direkteinspritzung und Turboaufladung im Pkw-Diesel-Sektor kombiniert.
Zudem beginnt in Rüsselsheim die Fertigung des Cadillac Catera auf Omega-Basis.
Im selben Jahr gewinnt Manuel Reuter auf einem Opel Calibra die ITC-Meisterschaft.
Opel startet die "Initiative Mobilität" mit einem Navigationssystem für die Modelle Vectra und Omega.
Außerdem offeriert erstmals ein europäischer Hersteller einen Dreizylinder-Motor. Der 1.0 Liter 12 V ist im Corsa erhältlich. Zudem meldet sich Opel mit dem Modell Arena im Nutzfahrzeugsegment zurück.
Die neue Unternehmenszentrale, das Adam Opel Haus in Rüsselsheim, wird von Bundeskanzler Dr. Helmut Kohl eingeweiht.
Die Nutzfahrzeug-Offensive wird mit dem neuen Movano fortgesetzt.
Neben dem Produktionsstart der neuen Astra Modelle präsentiert Opel die neuen Monterey- und Frontera Modelle.
Zudem läuft in Rüsselsheim der 1millionste Vectra vom Band.
Und im polnischen Gleiwitz wird ein neuen Opel Werk eröffnet.
Im 100. Jahr der Automobilproduktion bei Opel eröffnet das Besucherzentrum Opel Live seine Tore und der Opel Millennium Express, eine umfassende Opel Ausstellung auf Schienen, rollt durch Europa.
Neuland betritt Opel erfolgreich mit dem Zafira, der das Segment der Compact Vans mit variablem Innenraum begründet. Als 50-millionster Opel wird ein Omega in Rüsselsheim produziert.
Die Produktion des Opel Agila startet. Der erste deutsche Mikrovan ist das perfekte Stadtauto. Sein Erfolgskonzept: Maximale Raumnutzung bei handlichen Außenmaßen, kombiniert mit verbrauchsgünstigen Motoren.
In Genf präsentiert Opel das Konzept eines Zafira mit Brennstoffzellen-Antrieb.
Zudem wird der Leichtmetall-Motor mit 2.2 Litern und 147 PS/108 kW vorgestellt.
Ebenfalls 2000 kommt die dritte Generation des Weltbestsellers Opel Corsa auf den Markt, feiert das Astra Coupé sein Debut und die Zafira-Variante mit Erdgasantrieb wird präsentiert.
Mit dem neuen Opel Speedster bringt Opel einen puristischen Roadster auf den Markt.
Im selben Jahr kommt die zweite Generation des Astra Cabrio auf den Markt.
Außerdem startet der Opel Vivaro.
Mit dem Zafira OPC präsentiert Opel den schnellsten Serien-Van Europas und der Opel Zafira CNG geht an den Start.
In Genf wird die Studie Astra Coupé OPC X-Treme vorgestellt.
Und der Brennstoffzellen-Zafira HydroGen1 erzielt 15 internationale Rekorde.
Opel startet mit der neuen Markenkampagne "Opel. Frisches Denken für bessere Autos".
Bundeskanzler Gerhard Schröder eröffnet das modernste Automobilwerk der Welt bei Opel in Rüsselsheim.
Zudem feiert der neue Opel Vectra Premiere.
In Berlin wird die repräsentative Dependance "Opel in Berlin" eröffnet.
Opel präsentiert den ersten Nachhaltigkeitsbericht.
Der Opel Speedster Turbo und der Erdgas-Kombi Opel Astra Caravan 1.6 CNG werden in Deutschland eingeführt.
Opel feiert mit dem Opel Signum und den Opel Meriva deutsche Doppelpremiere.
Opel eröffnet ein neues Test- und Eventzentrum in Pferdsfeld.
Außerdem die Motoren-Offensive bei Opel: Es werden vier neue CDTI-Common-Rail-Dieselmotoren und die TWINPORT-Benzinspar-Technologie eingeführt.
Brennstoffzellen-Zafira HydroGen3 startet Alltagstests auf öffentlichen Straßen in Tokio und Washington.
Der Opel ECO Speedster erreicht 17 internationale Rekorde auf dem Opel-Testgelände Dudenhofen.
Auf der IAA in Frankfurt feiert die dritte Opel Astra-Generation Weltpremiere, außerdem werden der neue Opel Vectra Caravan, die Limousinen-Studie Insignia und ein wartungsfreies Diesel-Partikelfilter-System vorgestellt.
Die dritte Generation des Opel Astra, der neue Opel Tigra TwinTop und Opel Astra Caravan kommen auf den Markt. Zudem wird im Pariser Autosalon der Astra GTC vorgestellt.
Der Opel Zafira 1,6 CNG (Compressed Natural Gas) ist in Deutschland das meistverkaufte Auto mit alternativen Antrieb.
Auf dem Genfer Automobilsalon feiern der Astra -und Zafira OPC Weltpremiere.
Die Serienproduktion des neuen Zafira im Werk Bochum beginnt, außerdem startet der Verkauf des mit fünf Sternen im Euro NCAP Sicherheitstest ausgezeichneten Kompakt Vans.
Im Rahmen des von der Bundesrepublik geförderten Projektes Clean Energy Partnership, nimmt ein Brennstoffzellen Zafira HydroGen3 im Kundendiensteinsatz seinen Dienst auf.
Journalisten aus 26 Ländern wählen das 1.3 CDTI ECOTEC Antriebsaggregat, in der Klasse von 1.0 bis 1.4 Liter, zum "Motor des Jahres 2005".
Vectra und Signum kommen umfangreich überarbeitetet neu auf den Markt.
Alle Diesel-PKW von Opel sind ab Sommer mit einem Rußfilter erhältlich.
Weltpremieren feiern das sportlich-elegante Astra TwinTop Cabrio Coupés, die SUV-Studie Antara, das Vectra OPC und der neue Zafira CNG auf der IAA in Frankfurt.
Auf der Bologna Motorschau wird der Meriva mit aktualisiertem Design und neuer verfeinerten Technik vorgestellt. Die OPC Version debütiert auf der Motorschau in Essen.
Der Zafira gewinnt in seiner Klasse das "Goldene Lenkrad".
Die Produktion des Astra GTC mit Panoramascheibe startet: Die Frontscheibe, die bis zur Mitte des Fahrzeugdaches reicht, wird in dieser Form der Panorama-Verglasung erstmals in einem Serienfahrzeug realisiert.
Der neue Opel GT feiert auf dem Genfer Automobilsalon Premiere und schreibt, nun als Roadster, die Geschichte des legendären GT aus den 60er Jahren fort.
GM Europe eröffnet ein neues europäisches Designzentrum in Rüsselsheim. Außerdem gehen die Neuauflagen von Vivaro und Movano in Serie.
Die vierte Generation des Opel Corsa feiert auf der British International Motor Show in London Weltpremiere. Die Serienproduktion beginnt in Eisenach und Zaragoza.
Der neue Corsa erhält fünf Sterne für den Insassenschutz im Euro NCAP-Crashtest; er ist das erste Serienfahrzeug mit dem von Opel entwickelten im Heck integrierten Flex-Fix® Fahrradträgersystem.
Die ersten Serienfahrzeuge des neuen Allrad-Crossovers Antara rollen zu den Kunden.
Mit neuen Motoren, verbesserter Technik und frischen Design-Akzenten geht der Astra an den Start.
Opel startet das OPC Racecamp: Von 18.500 Bewerbern stehen nach harten Casting-Etappen die zehn besten Fahrer fest, die 2008 am 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring teilnehmen werden.
Der Opel GTC Concept läutet auf dem Genfer Automobilsalon eine neue, progressive Design-Ära der Marke ein. Die Corsa-Topversion OPC mit 192 PS und 1,6-Liter-Turbomotor feiert dort Weltpremiere.
Der 150 PS starke Corsa GSi hat auf der Barcelona Motor Show seinen ersten Auftritt.
Manuel Reuter fährt mit 8:47:99 Minuten auf einem Corsa OPC-Serienfahrzeug einen Streckenrekord für Kleinwagen auf der Nürburgring-Nordschleife ein.
Opel stellt auf der IAA den Flextreme vor, ein Meilenstein in der Entwicklung neuer Antriebskonzepte. Die Hauptkomponenten des Antriebssystems sind eine Lithium-Ionen Batterie, ein elektrisches Antriebsaggregat sowie ein kleiner Verbrennungsmotor als Stromgenerator, der die Batterie auflädt, um so wiederum Strom zu gewinnen. Mit dem komplett neuen, umweltfreundlichen E-Flex könnten etwa Berufspendler dank einer Reichweite bis zu 55 Kilometern täglich ganz ohne CO2-Emissionen mobil sein.
Ebenso feiert der Corsa 1.3 CDTI ecoFLEX, ausgestattet mit serienmäßigem Dieselpartikelfilter, mit nur 119 Gramm CO2 pro Kilometer und einem Durchschnittsverbrauch von sparsamen 4,5 Litern Diesel auf 100 Kilometer in Frankfurt Premiere.
Der Corsa ist der meistverkaufte Kleinwagen in Deutschland.
Runde Jubiläen: Im Januar rollt der zehn Millionste Corsa in Eisenach vom Band, im Mai der zehn Millionste Astra in Bochum.
Mit drei stärkeren und gleichzeitig sparsameren Motoren, sportlicherer Optik und neuen Modellvarianten fährt der Zafira der zweiten Generation ab Frühjahr zu den Kunden, gefolgt vom neuen, dynamisch-flexiblen Agila.
In Genf präsentiert Opel mit dem Meriva Concept mit gegenläufigen Türen "Flex Doors", die nächste Stufe der Monocab-Flexibilität.
Gut zwölf Monate nach dem Start des Rennfahrer Castings "OPC Race Camp" haben Ende Mai die acht Finalisten ihre Feuertaufe beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring bestanden. Der Startschuss für die Neuauflage fällt bereits zum Jahresende.
Opel baut das Angebot an ecoFLEX-Modellen aus. Der Name ecoFLEX ziert ab sofort in jeder Baureihe die besonders sparsamen und emissionsarmen Varianten. So stößt die Neuauflage des Corsa 1.3 CDTI ecoFLEX nur noch 109 Gramm CO2 pro Kilometer aus.
Der Opel Insignia läutet mit einer neuen Designsprache eine neue Ära bei Opel ein. Er feiert auf der London Motorshow als vier- und fünftürige Limousine gleich eine doppelte Weltpremiere. Mit seiner Mischung aus elegant-dynamischem Design, technischen Innovationen sowie einer großen Bandbreite an starken und zugleich sparsamen Motoren heimst das neue Flaggschiff in den Folgemonaten zahlreiche Preise ein. Technik-Highlights wie Frontkamera mit Verkehrsschilderkennung und Spurassistent, AFL+-Scheinwerfer mit neun Lichtfunktionen, adaptiver Allradantrieb oder Premiumsitze mit dem Gütesiegel der "Aktion Gesunder Rücken e.V." machen den Insgnia zur Ausnahmeerscheinung in seiner Klasse.
Im Oktober enthüllt Opel die ecoFLEX-Variante des Insignia ebenso zum ersten Mal auf dem Pariser Automobilsalon wie den neuen Insignia Sports Tourer.
Pünktlich zum Marktstart wird der Insignia im November zu Europas "Auto des Jahres 2009" gekürt; zugleich geht Opel aus dem "Auto Bild Qualitätsreport 2008" als bester deutscher Automobilhersteller hervor.
Als erster Erdgas-Van mit Turboaufladung feiert der Opel Zafira 1.6 CNG ecoFLEX Turbo seine Premiere auf der Bologna Motorshow.
Die weltweite Wirtschaftskrise trifft GM und Opel: Nach einem Absatzeinbruch zu Beginn des Jahres verbucht Opel in den Folgemonaten – gestützt durch die Umweltprämie sowie das neue Topmodell Insignia – Auftragseingänge in einer Höhe wie seit 2001 nicht mehr. Nach monatelangen Verhandlungen zwischen GM und Magna verbleibt Opel letztlich im GM-Verbund.
Der Opel Ampera, das revolutionäre Elektroauto mit verlängerter Reichweite, wird auf dem Genfer Automobilsalon vorgestellt. Das Fahrzeug legt Strecken bis 60 Kilometer rein elektrisch und damit CO2-frei zurück. Über längere Distanzen wird der Elektromotor von einem kleinen Verbrennungsmotor als Generator mit Strom gespeist. So ist eine Reichweite von mehr als 500 Kilometern möglich.
In Berlin stellt der HydroGen4, die vierte Generation von GM/Opel Brennstoffzellenfahrzeugen, in einem sechsmonatigen Feldversuch seine Alltagstauglichkeit unter Beweis.
Der Insignia übertrifft alle Erwartungen: Ein Jahr nach dem Marktstart liegen europaweit über 170.000 Bestellungen vor. Bereits ab dem Frühjahr steht das „Auto des Jahres 2009“ auch in der Sports Tourer-Version und als verbrauchs- und CO2-arme ecoFLEX-Variante für die Kunden bereit. Sportliche Speerspitze wird der Insignia OPC: Der 2,8 Liter große V6-Turbo-Benzinmotor mit 239 kW (325 PS) macht ihn zum stärksten Serien-Opel aller Zeiten – die „Auto Bild“-Leser küren ihn zum „Sportwagen des Jahres“, nur eine von über 30 weiteren Auszeichnungen für den Opel Insignia.
Zudem bringt Opel 2009 mit dem 110 kW (150 PS) starken Zafira CNG ecoFLEX-Turbo den ersten Power-Erdgasvan auf die Straße.
Im selben Jahr startet das OPC Race Camp in die zweite Runde. Zieleinlauf: Die 24 Stunden 2010 auf dem Nürburgring.Im spanischen Werk Zaragoza rollt der millionste Meriva vom Band.
Auf der IAA in Frankfurt feiert der neue Astra Premiere. Der „kleine Bruder“ des Insignia führt die sportlich-skulpturale Opel-Designsprache in charakteristischer Weise fort. Mit Technik- und Komfortdetails wie Ergonomiesitzen mit Gütesiegel AGR (Aktion Gesunder Rücken e.V.), Frontkamera inklusive Verkehrsschild- und Spurassistent sowie Sicherheitslichtsystem AFL+ setzt die Limousine neue Standards in der Kompaktklasse. Die Höchstwertung von fünf Sternen im Euro NCAP-Test belegt die hohe Sicherheit des neuen Astra. Noch vor seinem Marktstart gewinnt er das „Goldene Lenkrad“. Die Kunden bestätigen den Erfolg: In nur wenigen Wochen gehen 60.000 Bestellungen für das neue Kompaktmodell ein.
Im Januar wird der Opel Corsa mit einer Vielzahl an Verbesserungen und einer überarbeiteten Motorenpalette vorgestellt. Umweltfreundlicher Spritsparstar ist der 1.3 CDTI ecoFLEX mit 70 kW/95 PS: Er benötigt nur 3,7 Liter Diesel auf 100 Kilometer, was einem CO2-Ausstoß von 98 Gramm pro Kilometer entspricht.
In einer aufsehenerregenden Fahrt zum Genfer Automobilsalon beweist der Prototyp des Opel-Elektroautos mit verlängerter Reichweite Ampera (E-REV) seine Langstreckentauglichkeit. Das Konzeptfahrzeug Flextreme GT/E Concept zeigt auf dem Automobilsalon die Möglichkeiten des E-REV-Antriebs für die Oberklasse auf.
Der neue Opel Meriva feiert Publikumspremiere: Der Flexibilitäts-Champion glänzt mit einzigartigem Innenraumkonzept und an der C-Säule angeschlagenen FlexDoors. Kurz nach dem Marktstart zertifizieren die Rückenexperten der Aktion Gesunder Rücken e.V. (AGR) den Meriva für sein ergonomisches Gesamtkonzept. Im Herbst erhält er das „Goldene Lenkrad“.
Die zweite Generation des Opel Movano geht an den Start. Der neue Transporter wird mit vier Radständen und drei Dachhöhen, mit Front- und Heckantrieb in insgesamt mehr als 300 Varianten angeboten.
Von Frühjahr bis Sommer läuft die Opel ecoFLEX Experience: Europaweit registrieren sich rund 70.000 Teilnehmer aus 20 Ländern für den Spritspar-Wettbewerb. Der Sieger des bei Malmö stattfindenden Finales wird als Hauptgewinn einen der ersten Opel Ampera erhalten.
Opel startet ein milliardenschweres Investitionsprogramm: Innerhalb von fünf Jahren sollen elf Milliarden Euro in die Erneuerung des Produktportfolios fließen. Beim Plux X Award, dem weltgrößten Wettbewerb für Produkte aus Technologie, Sport und Lifestyle, holen die Neuauflagen von Astra und Meriva in insgesamt sieben Kategorien den Sieg. Opel wird als „Most Innovative Brand 2010“ im Automobilsektor ausgezeichnet.
Auf dem Pariser Autosalon öffnet sich für den neuen Kompaktkombi Opel Astra Sports Tourer der Vorhang. Der Publikumsliebling rollt ab November zu den Kunden. Die Studie GTC gibt mit 213 kW/290 PS starkem Zweiliter- Turbomotor einen Vorgeschmack auf die Kompaktcoupé-Version des Astra.
Am 5. Januar wird Opel wieder als Aktiengesellschaft im Handelsregister eingetragen.
Anfang des Jahres erhält der Opel Corsa einen neuen Look. Frische Farben und elegante Innenraummaterialien geben dem Fahrzeug eine besonders hochwertige Anmutung. Mit umweltfreundlicher Start/Stop-Technologie sinkt der Kraftstoffverbrauch beim Corsa 1.3 CDTI auf 3,5 Liter pro 100 Kilometer (94 g/km CO2-Emission). Die farbenfrohe Corsa Color Line wird um das Modell Corsa Color Stripes aktualisiert.
Der kompakte Crossover Opel Antara geht mit optimiertem Design, aufgewertetem Interieur und effizienten Motoren in die zweite Runde.
Auf der 64. IAA in Frankfurt präsentiert Opel vier Weltpremieren: das scharf gezeichnete Kompaktcoupé Opel Astra GTC, den Variabilitätsmeister Opel Zafira Tourer, die neueste Opel Combo-Generation sowie das rein elektrische Konzeptfahrzeug RAKe.
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