Neuer Opel Vivaro: Frisch ans Werk

Die dritte Vivaro-Generation gibt ihre Visitenkarte ab. Von der Praxisnähe des neuen Opel Transporters zeugen vier Varianten und erstmals drei Längen (4,60 Meter; 4,95 Meter; 5,30 Meter). Fuhrparkmanager werden darüber hinaus die vorbildlich großzügigen Wartungsintervalle zu schätzen wissen – bis zu 50.000 Kilometer ohne Werkstattaufenthalt sind ein starkes Betriebskosten-Argument.

 

Der neue Opel Vivaro ist in Kürze als Kastenwagen (Cargo), Doppelkabine für bis zu sechs Personen, Plattformfahrgestell und als neunsitziger Kombi bestellbar. Bei einem maximalen Ladevolumen von 6,6 Kubikmeter lassen sich bis zu 1.400 Kilogramm Nutzlast verstauen – 200 Kilogramm mehr als bisher. Mit maximal 2.500 Kilogramm Anhängelast zieht der im Spätsommer erhältliche Transporter außerdem eine halbe Tonne mehr als sein Vorgänger. Die einheitliche Dachhöhe von knapp 1,90 Metern (Ausnahme: erhöhte Nutzlast) sichert barrierefreies Be- und Entladen auch in urbanen Umgebungen.

 

Für die Agilität der kompakten Version spricht der Wendekreis von nur 11,3 Metern. In dieser Ausführung bietet der Vivaro 4,6 Kubikmeter Ladevolumen, das sich dank der optionalen FlexCargo-Durchreiche auf 5,1 Kubikmeter steigern lässt. So kann im Berufsalltag bis zu 3,32 Meter langes Arbeitsgerät mit auf Tour. FlexCargo steigert die Kapazitäten in jeder Vivaro-Variante um 0,5 Kubikmeter respektive 1,16 Meter Ladelänge. Cleveres Detail: Aus der Rückenlehne des mittleren Vordersitzes klappt auf Wunsch eine Ablage herunter, die sich als Tisch nutzen lässt.

 

Ein weiteres im Praxisalltag wertvolles Novum sind die sensorgesteuerten, elektrischen Schiebetüren. Will also der Fahrer Pakete oder Arbeitsmaterial ohne Zwischenablage einladen, genügt ein Fußkick in Richtung Heckstoßfänger und die Portale gleiten zur Seite. Außerdem weist der neue Opel Vivaro Ultraschallsensoren in der Front- und Heckschürze auf. Sie melden dem Fahrer Hindernisse beim Einparken und bannen den toten Winkel. Eine Rückfahrkamera überträgt ihr Bild je nach Ausstattung auf den Innenrückspiegel oder auf den Sieben-Zoll-Monitor des Infotainment-Systems.

 

Der neue Opel Vivaro lässt sich mit Head-Up Display ausstatten. Hinzu kommen Frontkamera- und radarbasierte Systeme wie Spurwechselassistent, Verkehrsschilderkennung, Müdigkeitswarner, der intelligente Geschwindigkeitsregler, Frontkollisionswarner und Notbremsassistent. Einen großen Touchscreen gibt es in Verbindung mit den Infotainment-Systemen „Multimedia Radio“ und „Multimedia Navi Pro“. Beide Systeme sind Apple Carplay und Android Auto kompatibel. Die integrierten Navigationssysteme liefern über den ab Herbst aktiven Telematikdienst Opel Connect Echtzeit-Verkehrsinformationen.

 

Gegen Aufpreis ist das adaptive Traktionssystem IntelliGrip an Bord, das zusammen mit dem Schlechtwege-Paket mehr Bodenfreiheit und einen Unterbodenschutz mit sich bringt. Von Dangel steht außerdem schon zur Markteinführung eine 4x4-Variante zur Verfügung. 2020 wird das Antriebsportfolio des Vivaro um eine rein batterieelektrische Variante ergänzt.

 

Weitere Informationen können dem ‚Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen‘ entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei Deutsche Automobil Treuhand GmbH (DAT) unentgeltlich erhältlich ist.

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