
Neben Rüsselsheim baut Opel Autos in Eisenach und Bochum. In Kaiserslautern werden zusätzlich Motoren und Komponenten gefertigt.

In Rüsselsheim bietet der Automobilkonzern rund 15.600 Mitarbeitern einen modernen Arbeitsplatz. Am Stammsitz des Unternehmens befindet sich neben der Zentrale das Internationale Technische Entwicklungszentrum ITEZ sowie das neu errichtete Werk. Nach einer Rekordinvestition von 750 Millionen Euro nahm hier 2002 ein hoch modernes Automobilwerk die Produktion auf. Die Jahreskapazität des neuen Werks liegt bei 180.000 Einheiten. Auch das Erfolgsmodell Opel Insignia läuft in Rüsselsheim vom Band.
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Rund 1.800 Mitarbeiter produzieren in Thüringen den Opel Corsa. Die Opel Eisenach GmbH arbeitet seit 1992 mit modernsten Produktionsanlagen und -methoden. Grundlegend sind dafür die fünf Prinzipien: Standardisierung, kurze Durchlaufzeiten, Qualität von Anfang an, kontinuierliche Verbesserung und Einbeziehung der Mitarbeiter. Gleichzeitig legt Opel Eisenach höchste Maßstäbe an Umweltschutz-Maßnahmen. Der konsequente Einsatz wasserlöslicher Lacke in der Lackiererei sowie Recycling-Kreisläufe zur Wiederverwertung von Produktionsrückständen in allen Bereichen sind nur zwei Beispiele für das nachhaltige System, das nach dem Umweltaudit gemäßen ISO-Norm 14001 zertifiziert ist.

Opel setzt bereits seit 1962 auf den Standort Bochum. Mittlerweile stehen ganze drei Werke auf dem ehemaligen Zechengelände, die mit rund 5.170 Mitarbeitern der größte industrielle Arbeitgeber in der Region sind. Auf 1,7 Millionen Quadratmetern Gesamtfläche werden hier Opel Astra, Opel Zafira, Achsen und Getriebe produziert. Allein im Jahr 2007 waren es über 240.000 Fahrzeuge. Außerdem werden von Bochum aus weltweit rund 4.000 Opel-Vertragspartner mit Fahrzeugteilen versorgt. Ökologisch sinnvolle Automobile mit nachhaltigen Fertigungsmethoden zu bauen, gehört in Bochum seit langem zum Standard: Beispielsweise wurde die weltweit erste Lackiererei zur Verarbeitung wasserlöslicher Lacke 1987 in Bochum in Betrieb genommen.

Der seit 1966 bestehende Opel-Standort Kaiserslautern ist heute Sitz eines Komponentenwerks, einer Motorenfertigung und einer Motorenaufbereitung. Weiterhin sind das GKN Gelenkwellenwerk Kaiserslautern (GGK), sowie die Dienstleistungsunternehmen Automotive Logistic Center GmbH (ALC), Voith Industrial Services GmbH, Hewlett Packard und Aramark GmbH auf dem Werksgelände ansässig.
Im Produktionsverbund von General Motors Europa ist Kaiserslautern ein wichtiges Zentrum der Komponentenfertigung. Die Mission heißt: Mit einem qualifizierten Team fertigen wir Fahrzeugkomponenten in Spitzenqualität und werden mit wettbewerbsfähigen Produkten unsere Kunden begeistern.
Das Werk beliefert Zusammenbauwerke von GM Europa und ist auch Zulieferer für andere Automobilhersteller. Im August 2008 nahm ein neues Schweißwerk, intern K-16 genannt, die Arbeit auf. In dieser hoch modernen Fertigung arbeiten 165 Roboter der neuesten Generation in 15 Fertigungszellen. Auf einer Fläche von 8000 Quadratmetern werden Zusammenbaugruppen und Unterzusammenbauten für das Opel-Flaggschiff Insignia produziert. Aus den Unterzusammenbauten werden Vorder- und Hinterrahmen, die untere Rückwand und Radgehäuse montiert.
Daneben produziert das Werk Kaiserslautern in Großserie Blechpressteile, Achsen und Fahrwerkkomponenten. Im Komponentenwerk der Adam Opel AG arbeiten rund 2.800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Das Produktionsprogramm der Motorenfertigung umfasst Vierzylinder-Turbodieselmotoren mit Commonrail-Kraftstoffeinspritzung. Insgesamt werden am Standort Kaiserslautern 158 junge Menschen ausgebildet.
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