IM JUGENDBUS ON TOUR.

Stadt Penzlin macht mit Vivaro mobil.

Für einen erholsamen Urlaub bietet die Mecklenburgische Seenplatte sehr viel. Jugendliche haben jedoch andere Ansprüche an einen Ort, vor allem, wenn sie dort wohnen. Ob mit dem Handballverein nach Berlin, zum Fußballturnier im Nachbarort oder zur Chorprobe 30 Kilometer entfernt - wie sollen sie dorthin kommen? Aus einer Studie des Landkreises in Zusammenarbeit mit dem Jugendamt geht hervor, dass die Mobilität von Jugendlichen im Landkreis verbessert werden könnte.


Die Stadt Penzlin geht als Erste in die Offensive: Ein maisgelber Opel Vivaro Combi ist für drei Jahre im Besitz der Stadt und kann an Vereine, Gruppen oder Organisationen ausgeliehen werden. Zehn Euro pro Tag für das Auto gehen an das Amt, ab Kilometer 50 kommen nochmals 0,10 Euro je Kilometer dazu. Das Hauptamt Müritz kalkulierte mit einer jährlichen Laufleistung von 30.000 Kilometern, doppelt so viel wie bei den restlichen Wagen im städtischen Fuhrpark. Denn von der Akzeptanz des Angebots bei den jungen Bürgern ist man überzeugt. Der Einsatzzweck des Vivaro ist nicht vorgeschrieben. "Nach der Fahrt soll der JugendBus nur wieder voll getankt und gereinigt abgestellt werden", so Sven Flechner, leitender Verwaltungsbeamter des Amtes Penzliner Land. Hat das Projekt Erfolg, ziehen in den nächsten Monaten drei weitere Städte des Landkreises nach.


Die Entscheidung für einen Vivaro Combi fiel leicht. "Wir haben zwar den Vergleich zu einem Mitbewerber gewagt, aber die Argumente für Opel haben überwogen: Der Vivaro bietet mit seinen neun Sitzen enorm viel Platz und kann trotzdem mit dem Pkw-Führerschein gefahren werden. Außerdem haben wir seit zwölf Jahren Opel im Haus und einen guten Kontakt zum Autohaus Schlingmann." Der Opel Partner unterstützt die "Aktion JugendBus" und übernimmt für die nächsten drei Jahre die Kosten für Wartung und Garantiezusatzleistungen.