Neuer Opel vor VW Up – KARL kam, sah und siegte

15.07.2015

„Er ist Opels Kleinster – aber trotzdem ein ganz Großer!“ So ordnet „Auto Bild“ (Ausgabe 26/2015) den Vergleichstesterfolg des neuen KARL ein. Der Herausforderer mit dem Blitz lässt auf Anhieb „alles, was in der Kleinstwagenklasse um die dreieinhalb Meter Länge Rang und Namen hat“, alt aussehen. Den Triumphzug des 55 kW (75 PS) starken Opel KARL 1.0*, der in allen sieben Pflicht-Wertungen wie auch im Kür-Kapitel „Lustfaktor“ überzeugt und sich darüber hinaus die Krone als Preis-Leistungs-Sieger aufsetzt, kann keiner der illustren Wettbewerber stoppen. Neben dem VW Up 1.0 mit gleichfalls 55 kW (75 PS) und dem Hyundai i10 1.0 (49 kW/67 PS) müssen auch der Renault Twingo SCe 70 (52/71) und der Citroën C1 Puretech 82 (60/82) klein beigeben.

 

* Benzinverbrauch Opel KARL 1.0 mit 55 kW (75 PS) und ECO-Paket innerorts 5,4 l/100 km, außerorts 3,7 l/100 km, kombiniert 4,3 l/100 km; CO2-Emission kombiniert 99 g/km, Effizienzklasse C (gemäß VO (EG) Nr. 715/2007).

 

Schnell wird klar, dass der jüngste Opel Fünftürer einfach keine echte Schwäche hat: „Reinsetzen und zufrieden zurücklehnen: Sitze mit festen Polstern und höhenverstellbarer Kopfstütze, aufgeräumtes Cockpit, solide Verarbeitung – das passt.“ Außerdem nimmt KARL „selbst fiese Folterstrecken noch anständig, wird nicht so zappelig wie seine Mitstreiter. Der Dreizylinder erweist sich als ausreichend kräftig, die Schaltung flutscht locker, und die Lenkung weist entspannt den Weg. Das fühlt sich alles schön opelig an. Und die Bremsen wecken mit einem Mittelwert von 35,3 Metern viel Vertrauen.“ Außerdem winken „faire Preise – Glückwunsch Opel!“

 

Ganz ähnlich fällt das Urteil von „auto motor und sport“ (Ausgabe 15/2015) aus: „Machen wir nicht lang rum: Der gewinnt das Ding hier, und zwar ganz locker. Obwohl er“ – der Opel KARL 1.0 Exklusiv – „nur minimal länger ist als die anderen“ – Hyundai i10 Blue 1.0 Trend, VW Up 1.0 BMT High Up und Renault Twingo SCe S&S 70 Luxe – „erscheint er eine ganze Klasse größer und geräumiger.“ Im Innenraum wirkt der KARL, der fünf von sieben Wertungskapiteln für sich entscheidet, „am hochwertigsten und am solidesten verarbeitet. Dazu gibt es das modernste Infotainment.“ Außerdem: „Keiner beschleunigt hier flinker, ab 3000 Touren geht es ganz entschlossen voran.“ Viel Lob auch in Sachen Komfort: „Trotz straffer Grundabstimmung steckt er selbst harsche Schläge ordentlich weg“. Und „selbst beladen fängt er kurze Unebenheiten gut ab“. Zum Schluss „hätten wir noch die gute Ausstattung zum günstigen Preis. So reicht es locker zum Sieg“. Ja, das „passt: Er lebe hoch!“

 

Last but not least die Test-Eindrücke der „AUTOStraßenverkehr“ (Ausgabe 16/2015): Der KARL „hat das Talent zum neuen Star der Minicar-Klasse“. Gemäß Fazit handelt es sich hier um „mehr als ein kleines, günstiges Auto: geräumig, sparsam, fix motorisiert, komfortabel. So spielt er fast eine Klasse über den Rivalen.“

 

Die Fachredakteure finden also massig Gründe, weshalb „der kleinste Opel am Ende tatsächlich der Größte ist.“ Ein weiteres Argument für den blitzgescheiten Newcomer ist die von Bähr & Fess prognostizierte Wertstabilität: Demnach wird der KARL nach vierjähriger Laufzeit einen Restwert von 54,5 Prozent aufweisen – Spitze im A-Segment.

 

Weitere Informationen können dem ‚Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen‘ entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei Deutsche Automobil Treuhand GmbH (DAT) unentgeltlich erhältlich ist.