ADAC Opel Rallye Cup erneut beim deutschen WM-Lauf am Start

09.08.2016

  • Ein Ziel: 18 Opel ADAM-Teams fahren beim Saisonhöhepunkt um den Klassensieg
  • Zwei Wertungsläufe: Opel-Markenpokal mit Doppellauf bei der Deutschland Rallye
  • Drei Werksfahrer: Griebel, Tannert und Ingram geben mit ADAM R2 kräftig Gas

Rüsselsheim. Der ADAC Opel Rallye Cup tritt bereits zum vierten Mal beim deutschen Rallye-WM-Lauf rund um Trier an. Die jungen Fahrer und ihre Copiloten dürfen vom 18. bis 21. August beim Saisonhöhepunkt von Europas stärkstem Rallye-Markenpokal vor großer Kulisse und unter den Augen der versammelten Rallye-Weltelite driften. Wie im Vorjahr wird der ADAC Opel Rallye Cup wieder zwei Wertungsläufe im Rahmen der ADAC Rallye Deutschland austragen. Das bedeutet für die Teams: doppelte Chance auf Punkte, doppelte Chance auf Preisgeld – rund 120.000 Euro werden pro Saison ausgeschüttet.

Die Eckdaten des deutschen Gastspiels zur FIA Rallye-Weltmeisterschaft sind eindrucksvoll. 306 Wertungsprüfungs-Kilometer sind zu absolvieren, mehr als doppelt so viel wie bei einem Lauf zur Deutschen Rallye-Meisterschaft (DRM). Der Höhepunkt ist zweifellos die berühmte Wertungsprüfung „Panzerplatte”. 40,8 Kilometer Länge, fast eine halbe Stunde höchste Konzentration im Cockpit. Und diese Herausforderung gibt’s gleich doppelt, denn die WP „Panzerplatte lang“ wird am Samstag zweimal gefahren, jeweils im Anschluss an die WP „Arena Panzerplatte“. Diese drei Kilometer lange Prüfung findet in einer Art Freiluft-Arena statt, die auch in diesem Jahr zehntausende Zuschauer bevölkern werden.

Der ADAC Opel Rallye Cup hat sich längst als Einsteiger-Bühne mit exzellentem Ruf etabliert – europaweit: Teilnehmer aus Italien, Schweden, Finnland, Großbritannien, Slowenien und Tschechien messen sich mit den besten deutschen Junioren. Sie alle eint der Traum, am Saisonende ins ADAC Opel Rallye Junior Team aufzusteigen und mit dem Opel ADAM R2, dem gegenwärtig erfolgreichsten Rallye-Fahrzeug seiner Klasse, in der Junior-Europameisterschaft (FIA ERC Junior) gegen die Top-Talente Europas anzutreten. So wie es mit Marijan Griebel (27, Hahnweiler) und Julius Tannert (26, Zwickau) aktuell die besten Cup-Junioren von 2013 und 2015 vorleben.

Und wie reizvoll das sein kann, hat im vergangenen Jahr Emil Bergkvist bewiesen. Der junge Schwede, der als Cup-Champion 2014 den Aufstieg ins Junior Team schaffte, gewann im Werks-ADAM R2 die FIA ERC Junior und eroberte damit für Opel den ersten Europameistertitel seit 33 Jahren. Auch in dieser Saison kämpfen die Förderpiloten Griebel und Tannert gemeinsam mit ihrem britischen Opel-Werksfahrerkollegen Chris Ingram (22, Manchester) um die Krone im stärksten Nachwuchschampionat Europas. Alle drei Opel-Werkspiloten stehen auch bei der ADAC Rallye Deutschland am Start. Vor allem Griebel möchte als Klassensieger der letzten beiden Jahre den Hattrick schaffen.

 

Einen anderen Ansatz verfolgt Tamara Molinaro. Für die 18-jährige Italienerin aus Como geht es bei der ADAC Rallye Deutschland als Pilotin des Vorausfahrzeugs darum, an der Seite der erfahrenen Copilotin Ilka Minor aus Österreich weitere Kilometer im Opel ADAM R2 abzuspulen und damit Erfahrung auf ihrem Weg nach oben zu sammeln. Diesen Weg begleiten die Partner Opel, Red Bull und Pirelli ebenso ehrgeizig wie systematisch. Echte Nachwuchsförderung eben.

Apropos Nachwuchsförderung. Dieser haben ADAC und Opel mit der Gründung der ADAC Opel Rallye Academy eine ganz neue Qualität gegeben. Mit der dreistufigen Academy soll jungen Motorsportlern der Weg in den Rallyesport aufgezeigt und geebnet werden. Dem Besten der Academy 2016 winkt ein Fördercockpit im ADAC Opel Rallye Cup 2017. Damit zeigen Opel und ADAC dem deutschen Nachwuchs einen einzigartigen Weg auf, sich von der Basis bis zur europäischen Spitze zu entwickeln. Das Konzept kommt an. Binnen weniger Wochen waren sämtliche freien Plätze der ADAC Opel Rallye Academy vergeben.