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Stellungnahme von Opel-Chef Dr. Karl-Thomas Neumann zur gegenwärtigen Diesel-Diskussion

17.05.2016

Dr. Karl-Thomas Neumann, Vorsitzender der Geschäftsführung der Opel Group GmbH

„Die Deutsche Umwelthilfe (DUH), ‚Monitor‘ und ‚Spiegel‘ erwecken den Eindruck, sie hätten neue Fakten dafür gefunden, dass Opel bisher nicht bekannte, illegale Abschaltvorrichtungen nutzt. Diese Anschuldigungen sind falsch!

 

Es gilt nach wie vor: Wir bei Opel setzen keine illegale Software ein. Unsere Motoren entsprechen den gesetzlichen Vorschriften. Wir gehen davon aus, dass auch die Behörden das so sehen. Wir haben stets transparent mit den Behörden in Deutschland und Europa zusammengearbeitet. Und das werden wir auch weiterhin tun. Dem KBA wurden bereits im Oktober 2015 alle Details zu unserer Motoren-Software, ‑Kalibrierung und -Emissions‑Strategie übermittelt. Weitere Informationen werden wir veröffentlichen, nachdem wir mit den Behörden Rücksprache gehalten haben.

 

Die jüngsten Anschuldigungen – basierend auf den Funden des Hackers Felix Domke - sind irreführende, übermäßige Vereinfachungen und Fehlinterpretationen der komplexen Zusammenhänge eines modernen Diesel-Abgasreinigungssystems. Abgasreinigungssysteme sind äußerst anspruchsvolle, integrierte Systeme, die sich nicht in isolierte Parameter zerlegen lassen.

 

Die Methoden und Protokolle der Testaktivitäten von DUH, Monitor und Spiegel wurden Opel immer noch nicht zur Verfügung gestellt, deshalb kann das Unternehmen diesen Teil der Behauptungen nicht überprüfen. Aufgrund unserer eigenen sowie unabhängiger Messungen – und den bisherigen Erfahrungen mit den von der DUH veröffentlichten Experimenten – glauben wir aber nach wie vor nicht, dass diese neuen Ergebnisse objektiv und wissenschaftlich fundiert sind.

 

Natürlich haben wir aus der aktuellen Diskussion mit Behörden und in der Öffentlichkeit dazugelernt. Mit jedem neuen Motor streben wir danach, Maßstäbe zu setzen. Wir werden die Effizienz der Abgasnachbehandlung unserer SCR-Dieselmotoren weiter verbessern, wo wir können. Dabei werden wir an die physikalischen Grenzen gehen. Teil davon ist auch eine freiwillige Serviceaktion für bereits auf der Straße befindliche Fahrzeuge, die im Juni startet.“