Opel-Statement zum Bericht des Bundesverkehrsministeriums

22.04.2016

Rüsselsheim. Opel begrüßt die Klarheit, die durch den Bericht des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur geschaffen wurde. Der Bericht bestätigt, dass die getesteten Autos unseres Hauses keine Einrichtungen haben, die erkennen, ob ein Fahrzeug einem Abgas-Test unterzogen wird. Der gestern von der britischen Regierung veröffentlichte Bericht ist ebenfalls ein Beleg dafür. Das entspricht unseren Erwartungen. Wir haben stets gesagt, dass Opel keine Einrichtungen hat, die erkennen, ob ein Fahrzeug einem Abgastest unterzogen wird. Unsere Software war nie darauf ausgelegt, zu täuschen oder zu betrügen. Wir erfüllen die gültigen Abgas-Standards.

 

Beide Berichte machen die wohlbekannten und wohlverstandenen Unterschiede im Fahrzeugverhalten bei den gegenwärtigen und dringend reformbedürftigen Emissionstests auf dem Prüfstand gegenüber dem realen Straßenverkehr deutlich. Die Einführung von RDE-Tests (Real Driving Emissions) im nächsten Jahr ist ein Anfang, um diese Unterschiede zu adressieren. Allerdings ist noch einige Arbeit zu leisten, um die Randbedingungen festzulegen, die für solche Tests notwendig sind.

 

Opel ist aktiv engagiert in dieser Diskussion über RDE. Wir sind der festen Überzeugung, dass die Industrie durch mehr Transparenz gegenüber Kunden und Behörden Vertrauen zurückgewinnen muss. Deshalb haben wir bereits im vergangenen Jahr entschiedene Schritte in diese Richtung unternommen.

 

Wie bereits am 15. Dezember 2015 angekündigt und am 29. März 2016 detailliert, wird Opel ab August eine Initiative zur Verbesserung der NOx-Emissionen von Dieselanwendungen mit SCR (Selective Catalytic Reduction) in Neufahrzeugen starten. Die Offensive beinhaltet weiterhin eine freiwillige Serviceaktion für Fahrzeuge, welche in Europa bereits auf der Straße sind. Diese Aktion wird im Juni 2016 starten.

 

Das ist ein freiwilliger und erster früher Zwischenschritt in Richtung RDE. Unsere freiwillige Aktion ist mit dem deutschen Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) abgestimmt.