ELEKTROAUTOS PARKEN KOSTENLOS.

Vorfahrt für Elektroautos! Die Fahrer von Stromern haben im Straßenverkehr gleich mehrere Sonderrechte. Das sogenannte Elektromobilitätsgesetz macht es möglich. Es trat im Juni 2015 in Kraft und soll einen Anreiz bieten, sich ein Elektrofahrzeug zuzulegen. Lesen Sie hier, welche Vergünstigungen das Gesetz beinhaltet.

Kostenloses Parken und Sonderspuren.

Mit dem Elektromobilitätsgesetz will die Bundesregierung die Nutzung erneuerbarer Energien forcieren. Bis zum Jahr 2020 soll die Zahl der Stromer in Deutschland auf eine Million steigen. Im Straßenverkehr genießen die Fahrer von Elektroautos folgende Vorrechte:

 

  • Befreiung von Parkgebühren

 

  • Freie Fahrt auf Busspuren und anderen zulassungsbeschränkten Wegen und Straßen

 

  • Extra-Parkplätze, die nur von Elektroautos genutzt werden dürfen

 

Das Gesetz ist bis zum 31. Dezember 2026 begrenzt. Die Vergünstigungen gelten für alle Elektroautos und Hybridmodelle, die weniger als 50 Gramm CO2 pro Kilometer ausstoßen. Damit die Privilegien wirklich nur von der E-Community genutzt werden, prangt auf den Nummernschildern der Autos ein großes E.

E-Offensive startet schleppend.

Hört sich in der Theorie gut an, aber in der Praxis verlief die Umsetzung bisher schleppend. Grund: Das Gesetz ist für die Kommunen nicht verpflichtend. Städten und Gemeinden bleibt es selbst überlassen, in welchem Umfang sie den Leitfaden der Bundesregierung umsetzen. 

 

Vor allem das Befahren der Busspur stieß auf Widerstand. Viele Großstädte lehnten das Sonderrecht mit der Begründung ab, dass zusätzliche Fahrzeuge auf Busspuren den öffentlichen Nahverkehr stören würden. Die Bereitstellung von Gratis-Parkplätzen scheiterte häufig daran, dass die Kommunen nicht auf die Einnahmen durch Parkgebühren verzichten wollten. 

 

Doch inzwischen findet offenbar ein Umdenken statt – zumindest bei den Parkmöglichkeiten. Seit Beginn des Jahres 2017 brüsten sich zahlreiche Städte in ganz Deutschland damit, Extra-Stellplätze für Elektroautos geschaffen zu haben. Die meisten davon dürfen kostenlos genutzt werden. 

Regierung und Autobauer sind gefordert.

Aber: Allein mit Sonderrechten lässt sich das ambitionierte Ziel von einer Million Elektroautos 2020 in Deutschland nicht erreichen – obwohl 2016 noch einmal mit einer Kaufprämie und einer 10-jährigen Befreiung von der Kfz-Steuer nachgelegt wurde. 

 

Hier erfahren Sie, welche Vergünstigungen Sie beim Kauf eines Elektroautos erwarten.

Eins ist klar: Elektroautos mit reichweitenstarken Akkus, ein flächendeckendes Netz an E-Tankstellen und schnellere Ladezeiten sind schlagkräftigere Argumente als Privilegien im Straßenverkehr oder Kaufprämien. Die Botschaft ist offenbar angekommen: Die Regierung gab im März 2017 300 Millionen für eine nachhaltige Optimierung der E-Infrastruktur frei. 

 

Und Opel präsentierte 2017 ein Modell, dass sich in Sachen Reichweite mit Benzinern und Diesel-Fahrzeugen messen kann: Der Ampera-e erreicht im Alltag eine Reichweite von 380 Kilometern (WLTP-Zyklus) – nach dem Neuen Europäischen Fahrzyklus sind es sogar 520 Kilometer. Hier erfahren Sie mehr

DER NEUE AMPERA-E.

520 KM* ELEKTRISCHE REICHWEITE.

Die Tage, in denen Elektroautos nur kurze Strecken zurücklegen konnten, sind vorbei.

  • 520 km* mit einem Ladevorgang
  • Von 0 - 100 km/h in nur 7,3 Sekunden
  • Raum für 5 Passagiere