ELEKTROAUTO-ZUKUNFT: MEHR NETZSTABILITÄT DURCH INTELLIGENTES LADEN.

Umweltschonend, effizient, leise – mit diesen Attributen werden Elektroautos häufig in Verbindung gebracht. Aber wussten Sie, dass Ihr E-Auto mehr ist als ein reines Transportmittel? In der Zukunft können Sie durch intelligentes Aufladen zur Stabilisierung des Stromnetzes beitragen – oder Ihr Elektroauto als Energiespeicher nutzen. In diesem Artikel lernen Sie, warum eine größere E-Flotte mehr Netzstabilität bedeutet.
Kein Zweifel: Erneuerbare Energien sind auf dem Vormarsch. Aber noch haben sie einen entscheidenden Nachteil: Sie sind abhängig von Witterung und Tageszeit. Sonne, Wind und Wasser erzeugen zwar genügend Strom, um den gesamten Bedarf zu decken, aber die Speicherung regenerativer Energien ist extrem kosten- und ressourcenintensiv. Das Problem: Ihr Haushalt benötigt zu jedem Zeitpunkt Strom, sonst gehen im wahrsten Sinne des Wortes die Lichter aus. Die Lösung: ein intelligentes Netz, das die Schwankungen zwischen erzeugtem Strom und tatsächlichem Bedarf ausgleicht. 

Mehr Netzstabilität durch gesteuertes Laden.

Der erste Schritt zu größerer Netzstabilität ist das intelligente beziehungsweise gesteuerte Laden Ihres Elektroautos – das bedeutet, dass die Batterie nur dann aufgeladen wird, wenn genügend Strom durch erneuerbare Energien vorhanden ist. Auf diese Weise wird nicht nur das Netz entlastet, sondern auch die vorhandene regenerative Energie effektiver genutzt.

 

Klar ist: Je mehr Autos intelligent geladen werden, umso größer ist die Netzstabilität. Technisch ist gesteuertes Laden bereits heute möglich. Eine intelligente Ladestation startet den Ladevorgang automatisch, wenn das Angebot im Stromnetz hoch beziehungsweise der Bedarf niedrig ist. In Deutschland fehlt es allerdings noch an der benötigten Netzinfrastruktur. Der Ball liegt bei den Energieversorgern. Sie müssen die Informations- und Kommunikationstechnologien in den kommenden Jahren flächendeckend verfügbar machen.

Smart Grid: Das Stromnetz der Zukunft.

Aber das Stromnetz der Zukunft beschränkt sich nicht auf eine aktive Steuerung des Stromverbrauchs. Das sogenannte Smart Grid soll idealerweise nicht aus wenigen großen, sondern Millionen kleinen und Kleinst-Kraftwerken bestehen. Eines davon könnte Ihr Elektroauto sein. Moderne Stromer wie der Ampera-e haben dank einer 60-kWh-Batterie schon jetzt ausreichend Kapazität, um einen Haushalt mit Strom zu versorgen 1 .

Bidirektionales Laden: Strom tanken, speichern oder ins Netz abgeben.

In der Batterie Ihres E-Autos können Sie zum Beispiel überschüssigen Strom aus Ihrer Solaranlage für spätere Nutzung zwischen speichern – oder im Bedarfsfall gegen Bezahlung ins Netz abgeben. Die Technologie, die den Stromfluss in beide Richtungen ermöglicht, nennt sich bidirektionales Laden. In Japan werden Elektroautos bereits serienmäßig mit den flexiblen Ladesystemen ausgerüstet – und auch in Deutschland soll die Innovation in den kommenden Jahren Standard werden. Hier erfahren Sie mehr über Elektroautos und Solarstrom

45 Millionen potenzielle Energiespeicher.

Das Ziel ist intelligente Stromnetze zu entwickeln, die sich selbstständig an die Nachfrage anpassen. Elektroautos könnten ein integraler Bestandteil dieser Systeme werden – je mehr Stromer es gibt, umso höher die Speicherkapazität. Im Moment ist die E-Flotte noch zu klein 2 , um flächendeckende Netzstabilität zu garantieren. Aber das Potenzial ist vorhanden. In Deutschland sind derzeit rund 45 Millionen Pkws registriert 3 – stellen Sie sich vor, es wären nur Elektroautos!

1 Erklärung „Kilowattstunde“, Quelle: RP-Energie-Lexikon, Stand: 2017:  https://www.energie-lexikon.info/kilowattstunde.html

 

2 In Deutschland sind derzeit 72.730 Elektrofahrzeuge angemeldet, Stand 31.07.2017, Quelle: Kraftfahrtbundesamt http://www.kba.de/cln_031/nn_330190/DE/Statistik/Fahrzeuge/Neuzulassungen/MonatlicheNeuzulassungen/2014/201404GV1monatlich/201404__n__barometer__teil2__tabelle.html

 

3 Pkw-Bestand in Deutschland, 2017, Quelle: Statista  https://de.stista.com/statistik/daten/studie/12131/umfrage/pkw-bestand-in-deutschland/

 

DER NEUE AMPERA-E.

520 KM* ELEKTRISCHE REICHWEITE.

Die Tage, in denen Elektroautos nur kurze Strecken zurücklegen konnten, sind vorbei.

  • 520 km* mit einem Ladevorgang
  • Von 0 - 100 km/h in nur 7,3 Sekunden
  • Raum für 5 Passagiere